Demenz ist ein weit gefasster Begriff für verschiedene Erkrankungen, die mit einem chronischen und fortschreitenden Rückgang der intellektuellen Fähigkeiten einhergehen und auf den Verlust von Nervenzellen und das Schrumpfen des Hirngewebes zurückzuführen sind.
Die von Demenz Betroffenen leiden unter Gedächtnis- und Lernstörungen sowie einer Beeinträchtigung der exekutiven Funktionen, was sich auf ihre Aufmerksamkeit, Sprache und sozialen Fähigkeiten auswirkt.
Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz.
Die vaskuläre Demenz ist die zweithäufigste Form der Demenz. Sie wird durch eine Reihe kleiner Schlaganfälle verursacht wird.
Obwohl es keine Heilung für Demenz gibt, gibt es Behandlungen, die das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen und die Symptome lindern können. Präventive Maßnahmen wie körperliche Aktivität, gesunde Ernährung und der Verzicht auf Rauchen können ebenfalls hilfreich sein.
Fußpflege bei Demenz
Die Zehennägel von dementen Menschen sind oft überlang und eingewachsen und bereiten den Betroffenen unbehandelt zunehmend Beschwerden.
Aufgrund der geistigen Verfassung haben demente Patienten mitunter Angst vor einem Arztbesuch, da sie befürchten, der Nagel könnte „gerissen“ werden. Deshalb ist eine einfühlsame, mobile medizinische Fußpflege, die bereit ist, Hausbesuche mit viel Verständnis für ältere, demente Menschen durchzuführen, angebracht.
Dr. Schlappack, Arzt und Fußpfleger, kommt zu Ihnen nach Hause und behandelt Ihre an Demenz erkrankte Angehörige.
Dr. med. Otto Schlappack bietet mobile, medizinische Fußpflege für demente Menschen in ganz Wien und in Niederösterreich in Krems an der Donau und in Melk an. Rufen Sie noch heute an. Auch am Wochenende, Samstag und Sonntag.
In den frühen Stadien der Demenz treten bei den Betroffenen Probleme auf, die sich auf ihren Alltag auswirken. Diese Veränderungen bemerken sie möglicherweise selbst oder sie werden zunächst von ihren Familienangehörigen, Freunden oder Kollegen wahrgenommen.
Wie viele Stadien der Demenz gibt es?
Es gibt drei Hauptstadien der Demenz: frühes, mittleres und spätes Stadium.
Anzeichen und Symptome der frühen Stadien der Demenz
In den frühen Stadien der meisten Formen von Demenz – einschließlich der Alzheimer-Krankheit – kann die betroffene Person leichte Probleme mit ihrer Konzentration und ihrem Gedächtnis haben. Während das Kurzzeitgedächtnis und die Erinnerung an kürzlich stattgefundene Ereignisse beeinträchtigt sein können, bleiben die Erinnerungen an die Kindheit und das bisherige Leben möglicherweise sehr klar.
Dies kann zu der irrtümlichen Annahme führen, dass das Gedächtnis der Person in Ordnung ist. Wenn jedoch Familienangehörige, Freunde oder Kollegen etwas Zeit mit der Person verbringen, wird möglicherweise deutlich, dass sie sich wiederholt, immer wieder dieselben Fragen stellt oder Schwierigkeiten hat, sich an kürzlich stattgefundene Ereignisse zu erinnern.
Sprache und Kommunikation im frühen Stadium einer Demenz
Eine Person, die an einer Demenz im Frühstadium leidet, kann Probleme mit der Sprache und Kommunikation haben, die sich hauptsächlich auf das Finden von Wörtern oder das Verfolgen und Beantworten von Gesprächen auswirken.
Planung, Problemlösung und Entscheidungsfindung im frühen Stadium einer Demenz
Menschen im Frühstadium einer Demenzerkrankung können Schwierigkeiten bei der Planung, Problemlösung und Entscheidungsfindung haben.
Sich verlaufen und Dinge verlegen im frühen Stadium einer Demenz
Im Frühstadium der Demenz können Betroffene aufgrund von Orientierungsschwierigkeiten und dem Verlust der Wahrnehmung von Anhaltspunkten, auf die sie sich normalerweise verlassen, wie z. B. Verkehrszeichen, Straßenverlauf und Orientierungspunkte, beginnen, sich an vertrauten Orten zu verirren.
Es kann ihnen schwerfallen, Entfernungen oder Gefahren einzuschätzen, sodass sie häufiger stolpern, gegen Gegenstände stoßen oder Schwierigkeiten mit Fahrfähigkeiten wie der Einschätzung der Geschwindigkeit und dem Einparken haben.
Bei einigen Arten von Demenz, insbesondere bei Alzheimer und vaskulärer Demenz, kann es auch vorkommen, dass die Betroffenen Gegenstände verlieren oder verlegen und sich nur schwer daran erinnern können, wo sie diese abgelegt haben.
Verhaltensänderungen im frühen Stadium einer Demenz
Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen
In den frühen Stadien bestimmter Arten von Demenz sind Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme möglicherweise weniger ausgeprägt, aber es können Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen auftreten. Beispielsweise kann die Person gereizter oder irrationaler sein und sich impulsiv oder unangemessen verhalten.
Niedergeschlagenheit und Angstzustände
Wenn sich Menschen im Frühstadium einer Demenz der Veränderungen bewusst sind, die sie durchmachen, können sie Angst, Sorge, Unruhe und Depressionen darüber empfinden, was mit ihnen geschieht. Weiters können Depressionen und Angstzustände auch Anzeichen einer Demenz sein.
Körperliche Veränderungen im frühen Stadium einer Demenz
Körperliche Veränderungen sind in den frühen Stadien der Demenz in der Regel weniger ausgeprägt als andere Veränderungen. Allerdings, Menschen mit Alzheimer im Frühstadium haben manchmal Probleme beim Treppensteigen, weil sie Schwierigkeiten mit der visuellen Wahrnehmung und der Einschätzung von Perspektiven haben.
Schwierigkeiten beim Gehen oder Schlaganfall ähnliche Symptome wie Muskelschwäche oder Lähmungen können ein Anzeichen für vaskuläre Demenz sein.
Frühe Anzeichen von Demenz
Zu den auffälligsten Frühsymptomen der Alzheimer-Krankheit zählen Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten.
Menschen mit vaskulärer Demenz im Frühstadium haben dagegen häufiger Probleme mit der Konzentration, der Problemlösung und der Entscheidungsfindung und zeigen Veränderungen in ihrer Persönlichkeit und ihrem Verhalten. Gedächtnisprobleme treten dagegen zunächst seltener auf.
Das mittlere Stadium der Demenz
Im mittleren Stadium der Demenz werden die Anzeichen und Symptome der Demenz deutlicher und haben einen größeren Einfluss auf das tägliche Leben der betroffenen Person. Die anfänglich nur leichten Probleme verstärken sich und beeinträchtigen zunehmend die Fähigkeit der Betroffenen, ohne Unterstützung zu leben.